COLD CASE DER WOCHE: Der Tod von Marek Kapel (2014)
Der mysteriöse Tod von Marek Kapel
Wusste Marek Kapel zu viel?
Vorab möchte ich darauf hinweisen, dass ich Bilder veröffentlicht habe, die zwar teilweise verpixelt sind, die trotzdem manche Menschen verstören können. Wenn man empfindlich ist, dann lest den Beitrag bitte nicht mehr weiter. Ich habe mich entschieden, diese Bilder [teilweise verpixelt] zu veröffentlichen, damit man den Fall besser verstehen kann. Ich habe diese Woche als neuen "Cold Case der Woche " einen polnischen Cold Case aus dem Jahr 2014 ausgewählt. Ich möchte auf diesen rätselhaften Todesfall aus Polen aufmerksam machen. Der Fall ereignete sich in Szczucin in der Woiwodschaft Kleinpolen, Polen. Die Recherche zu diesem Fall war nicht besonders einfach, da dieser Fall recht komplex ist. Ich habe mit vielen Leuten über den Fall gesprochen und es war nicht einfach, Gerüchte von den Tatsachen zu trennen. Eigentlich wollte ich ein paar Mal meine Recherchen abbrechen und den Fall nicht mehr hier veröffentlichen. Ich habe für die Angehörigen weitergemacht. Ich hoffe, dass die Angehörigen mit meinem Beitrag zufrieden sind. Bis heute sind viele Fragen noch unbeantwortet und der Fall gilt weiterhin als ungeklärt.
Der Fall Marek Kapel
Marek Kapel wurde am 26. Juni 1984 als Sohn von Zofia Kapel in der Gemeinde Szczucin geboren. Marek hat noch einen älteren Bruder namens Paweł. Der Vater von Paweł und Marek starb, als Marek erst sechs Monate alt war. Seine Mutter Zofia hat ihn und seinen Bruder Paweł alleine großgezogen. Marek wuchs in Lubasz in der Woiwodschaft Kleinpolen auf. [Anm. Lubasz ist ein Dorf im Verwaltungsbezirk der Gmina (Gemeinde) Szczucin, im Kreis Dąbrowa, in der Woiwodschaft Kleinpolen. Das Dorf liegt im Süden Polens. Lubasz liegt etwa 16 Kilometer nördlich von Dąbrowa Tarnowska und 85 km östlich der Regionalhauptstadt Krakau.] Zofia Kapel hatte nie Probleme mit Marek. Er lernte gut, war immer brav, einfallsreich und zuverlässig.
Marek Kapel arbeitete bereits seit einigen Jahren für eine Baufirma außerhalb der Stadt Szczucin im Kreis Dąbrowa, in der Woiwodschaft Kleinpolen. Die Stadt Szczucin ist nur ein paar Kilometer von Lubasz entfernt. Er lebte jedoch weiterhin im Familienhaus in Lubasz. Dort hatte er den ganzen Dachboden für sich ausgebaut.
Der Chef von Marek Kapel hielt sehr viel von ihm. Er vertraute Marek Kapel und übertrug ihm viel Verantwortung. Marek hatte bei ihm als Hilfsarbeiter angefangen und war dann zum Vorarbeiter aufgestiegen, Er hatte etwa ein Dutzend Leute unter sich. Marek Kapel galt als äußerst zuverlässig, fleißig und gewissenhaft. Und auch unter den Kollegen war er sehr beliebt. Marek Kapel machte oft Geschäftsreisen. Nach seiner Rückkehr übers Wochenende trafen er und seine Kollegen sich gerne auf ein Bier. [Anm. Der Vorarbeiter leitet die ihm unterstellten Arbeiter an und weist ihnen Aufgaben zu. Dabei überwacht er den kompletten Arbeitsablauf sowie den Arbeits- bzw. Zeitplan. Hierfür muss er auch protokollieren, dokumentieren und abrechnen, damit ein Teil seiner Tätigkeit organisatorischen Charakter hat.]
Die Ermittler begannen, den Tod des 30-jährigen Marek Kapel aus Lubasz mit der Ermordung von Iwona Cygan aus Szczucin in Verbindung zu bringen. Einer der Gründe war, dass der Ort, an dem Mareks Leiche gefunden wurde, 15 bis 20 Meter von dem Ort entfernt war, an dem der Mord von Iwona Cygan begann. Anwohner berichteten außerdem, dass Marek vor seinem Tod lautstark darüber gesprochen habe, wer Iwona Cygan getötet habe. Bei ihren Ermittlungen stießen die Ermittler auch auf die verdächtigen Umstände im Fall Tadeusz Drab, der ebenfalls eine Verbindung zum Mordfall Iwona Cygan hatte. Der Tod von Tadeusz Drab wurde als verdächtig eingestuft.
Wusste Marek Kapel zu viel?
Vorab möchte ich darauf hinweisen, dass ich Bilder veröffentlicht habe, die zwar teilweise verpixelt sind, die trotzdem manche Menschen verstören können. Wenn man empfindlich ist, dann lest den Beitrag bitte nicht mehr weiter. Ich habe mich entschieden, diese Bilder [teilweise verpixelt] zu veröffentlichen, damit man den Fall besser verstehen kann. Ich habe diese Woche als neuen "Cold Case der Woche " einen polnischen Cold Case aus dem Jahr 2014 ausgewählt. Ich möchte auf diesen rätselhaften Todesfall aus Polen aufmerksam machen. Der Fall ereignete sich in Szczucin in der Woiwodschaft Kleinpolen, Polen. Die Recherche zu diesem Fall war nicht besonders einfach, da dieser Fall recht komplex ist. Ich habe mit vielen Leuten über den Fall gesprochen und es war nicht einfach, Gerüchte von den Tatsachen zu trennen. Eigentlich wollte ich ein paar Mal meine Recherchen abbrechen und den Fall nicht mehr hier veröffentlichen. Ich habe für die Angehörigen weitergemacht. Ich hoffe, dass die Angehörigen mit meinem Beitrag zufrieden sind. Bis heute sind viele Fragen noch unbeantwortet und der Fall gilt weiterhin als ungeklärt.
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| Der Tod von Marek Kapel wurde mittlerweile als verdächtig eingestuft. Die Umstände seines Todes sind seit 2014 ungeklärt. Wer ist für den Tod von Marek Kapel verantwortlich? Foto: Privat |
Der Fall Marek Kapel
Marek Kapel wurde am 26. Juni 1984 als Sohn von Zofia Kapel in der Gemeinde Szczucin geboren. Marek hat noch einen älteren Bruder namens Paweł. Der Vater von Paweł und Marek starb, als Marek erst sechs Monate alt war. Seine Mutter Zofia hat ihn und seinen Bruder Paweł alleine großgezogen. Marek wuchs in Lubasz in der Woiwodschaft Kleinpolen auf. [Anm. Lubasz ist ein Dorf im Verwaltungsbezirk der Gmina (Gemeinde) Szczucin, im Kreis Dąbrowa, in der Woiwodschaft Kleinpolen. Das Dorf liegt im Süden Polens. Lubasz liegt etwa 16 Kilometer nördlich von Dąbrowa Tarnowska und 85 km östlich der Regionalhauptstadt Krakau.] Zofia Kapel hatte nie Probleme mit Marek. Er lernte gut, war immer brav, einfallsreich und zuverlässig.
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| Marek Kapel lebte mit seiner Mutter Zofia, seinem Bruder Paweł und dessen Frau und Kindern, gemeinsam in einem Haus in Lubasz in der Woiwodschaft Kleinpolen. Foto: Google Maps |
Arbeit in einer Baufirma außerhalb von Szczucin
Marek Kapel arbeitete bereits seit einigen Jahren für eine Baufirma außerhalb der Stadt Szczucin im Kreis Dąbrowa, in der Woiwodschaft Kleinpolen. Die Stadt Szczucin ist nur ein paar Kilometer von Lubasz entfernt. Er lebte jedoch weiterhin im Familienhaus in Lubasz. Dort hatte er den ganzen Dachboden für sich ausgebaut.
[Anm. Gmina Szczucin ist eine Stadt-Land-Gemeinde (Verwaltungsbezirk) im Kreis Dąbrowa, in der Woiwodschaft Kleinpolen, im Süden Polens. Ihr Sitz ist die Stadt Szczucin, die etwa 16 Kilometer nördlich der Stadt Dąbrowa Tarnowska und 85 km östlich der Regionalhauptstadt Krakau liegt. Die kleine Stadt Szczucin liegt an der Grenze der Woiwodschaften Kleinpolen und Heiligkreuz (pl. Świętokrzyskie). Szczucin erlangte am 1. Januar 2009 den Status einer Stadt, zuvor war der Kreis eine Landgemeinde.]
Chef übertrug Marek Kapel viel Verantwortung
Der Chef von Marek Kapel hielt sehr viel von ihm. Er vertraute Marek Kapel und übertrug ihm viel Verantwortung. Marek hatte bei ihm als Hilfsarbeiter angefangen und war dann zum Vorarbeiter aufgestiegen, Er hatte etwa ein Dutzend Leute unter sich. Marek Kapel galt als äußerst zuverlässig, fleißig und gewissenhaft. Und auch unter den Kollegen war er sehr beliebt. Marek Kapel machte oft Geschäftsreisen. Nach seiner Rückkehr übers Wochenende trafen er und seine Kollegen sich gerne auf ein Bier. [Anm. Der Vorarbeiter leitet die ihm unterstellten Arbeiter an und weist ihnen Aufgaben zu. Dabei überwacht er den kompletten Arbeitsablauf sowie den Arbeits- bzw. Zeitplan. Hierfür muss er auch protokollieren, dokumentieren und abrechnen, damit ein Teil seiner Tätigkeit organisatorischen Charakter hat.]
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| Marek Kapel war ein beliebt unter seinen Freunden und Kollegen. Foto: Privat |
Urlaub und Reparaturarbeiten am Familienhaus
Am 23. August 2014 [Samstag], war das Wetter schön und Marek Kapel war bis zum späten Nachmittag damit beschäftigt, das Dach des Familienhauses in Lubasz zu reparieren. Die gesamte Familie Kapel lebte in dem großen Haus. Marek, seine Mutter Zofia, sein Bruder Paweł mit Frau und Kindern lebten in dem Haus. Alle hatten separate Bereiche. Marek sollte eigentlich bis Montag Urlaub haben, über den er sich sehr gefreut und im Detail geplant hat, aber er wollte auch in dieser Zeit das Dach reparieren. Marek Kapel blieb noch zum Abendessen. Zu diesem Zeitpunkt war es bereits 19.30 Uhr. Anschließend hatte Marek die Frau seines Bruders Paweł gebeten, ihn mit dem Auto nach Szczucin zu bringen. Er wollte mit seinen Freunden ein paar Bier trinken und den Abend entspannt ausklingen lassen. Die ganze Familie Kapel ging spät abends zu Bett. Die Frau von Paweł brachte Marek dann tatsächlich nach Szczucin.
Am 23. August 2014 [Samstag], war das Wetter schön und Marek Kapel war bis zum späten Nachmittag damit beschäftigt, das Dach des Familienhauses in Lubasz zu reparieren. Die gesamte Familie Kapel lebte in dem großen Haus. Marek, seine Mutter Zofia, sein Bruder Paweł mit Frau und Kindern lebten in dem Haus. Alle hatten separate Bereiche. Marek sollte eigentlich bis Montag Urlaub haben, über den er sich sehr gefreut und im Detail geplant hat, aber er wollte auch in dieser Zeit das Dach reparieren. Marek Kapel blieb noch zum Abendessen. Zu diesem Zeitpunkt war es bereits 19.30 Uhr. Anschließend hatte Marek die Frau seines Bruders Paweł gebeten, ihn mit dem Auto nach Szczucin zu bringen. Er wollte mit seinen Freunden ein paar Bier trinken und den Abend entspannt ausklingen lassen. Die ganze Familie Kapel ging spät abends zu Bett. Die Frau von Paweł brachte Marek dann tatsächlich nach Szczucin.
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| Marek Kapel verbrachte den ganzen Samstag [23. August 2014] zu Hause in Lubasz, um das Dach des Familienhauses zu reparieren. Foto: Google Maps |
Besuch der Bar Ambrozja in Szczucin
Der 30-jährige Marek Kapel besuchte am Abend des 23. August 2014 die Bar Ambrozja in der Piłsudskiego-Straße in Szczucin in der Woiwodschaft Kleinpolen. Marek besuchte die Bar Ambrozja regelmäßig. Die Bar Ambrozja gibt es heute nicht mehr. Laut einigen Zeugen zufolge hatte Marek nicht viel in der Bar getrunken. Vielleicht 2 oder 3 Flaschen Bier. Das war sein normales Pensum, mehr trank er eigentlich nicht.
Der 30-jährige Marek Kapel besuchte am Abend des 23. August 2014 die Bar Ambrozja in der Piłsudskiego-Straße in Szczucin in der Woiwodschaft Kleinpolen. Marek besuchte die Bar Ambrozja regelmäßig. Die Bar Ambrozja gibt es heute nicht mehr. Laut einigen Zeugen zufolge hatte Marek nicht viel in der Bar getrunken. Vielleicht 2 oder 3 Flaschen Bier. Das war sein normales Pensum, mehr trank er eigentlich nicht.
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| Marek Kapel besuchte am Abend des 23. August 2014 die Bar Ambrozja in der Piłsudskiego-Straße in Szczucin. Foto: Google Maps |
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| Der Eingang der Bar Ambrozja in der Piłsudskiego-Straße in Szczucin. Die Bar Ambrozja in Szczucin gibt es heute nicht mehr. Foto: Google |
Marek Kapel wollte sich auf den Heimweg machen
Marek verließ gegen 23.00 Uhr die Räumlichkeiten der Bar Ambrozja in der Piłsudskiego-Straße in Szczucin in der Woiwodschaft Kleinpolen, um sich zu Fuß auf den Heimweg zu machen. Von dort waren es fast drei Kilometer bis zu seinem Zuhause. Er ging eine der am häufigsten befahrenen Straßen der Stadt entlang.
Marek verließ gegen 23.00 Uhr die Räumlichkeiten der Bar Ambrozja in der Piłsudskiego-Straße in Szczucin in der Woiwodschaft Kleinpolen, um sich zu Fuß auf den Heimweg zu machen. Von dort waren es fast drei Kilometer bis zu seinem Zuhause. Er ging eine der am häufigsten befahrenen Straßen der Stadt entlang.
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| Das ist die Piłsudskiego-Straße in Blickrichtung Lubasz. Einige Meter hinter der Bar Ambrozja. Diesen Weg hat Marek Kapel an dem verhängnisvollen Abend genommen. Foto: Google Maps |
Letzte Aufnahme einer Überwachungskamera
Er wurde von einer Überwachungskamera eines Baulagers noch kurz nach dem Verlassen der Bar gegen 23.10 Uhr aufgezeichnet. Marek kam an einer Reihe von Einfamilienhäusern vorbei und gelangte zu dem Standort der Firmen, in der Nähe eines inzwischen geschlossenen Bahnübergangs. Dort nahm die Überwachungskameras direkt neben dem Zaun des Baulagers auf. Dann verliert sich seine Spur. Auf seiner Route erreichte er nie den Sichtbereich der nächsten Kamera.
Die Entdeckung
Am Morgen des 24. August 2014 gegen 7.00 Uhr wurde die Leiche von Marek Kapel in der Nähe der Kreuzung von dem Passanten Piotr Bogacz gefunden. Die Leiche von Marek lag in einer unnatürlichen Position unter einem Betonelement eines Betonzauns einer Baulagerhalle. Die Leiche steckte zwischen zwei schweren Betonelementen des Zauns fest. Niemand konnte logisch erklären, wie er dort gelandet war. Piotr Bogacz alarmierte die Polizei über den Fund.
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| Nur ein paar Meter von der Überwachungskamera entfernt befindet sich der Leichenfundort am grauen Betonzaun. Foto: Google Maps |
Die Polizei erreichte Leichenfundort
Kurz nachdem der Zeuge Piotr Bogacz den Notruf abgesetzt hatte, erreichte die Polizei den Leichenfundort. Die Ermittler schauten sich die Auffindesituation an und kamen zunächst zu dem Schluss, dass es sich wohl um einen Suizid handeln würde. Die Ermittler sprachen auch mit dem Zeugen Piotr Bogacz, der die Leiche entdeckt hat. Die Ermittler versuchten ihn davon zu überzeugen, dass es sich um einen Suizid handelte. Er konnte dies nicht glauben, da eine einzelne Person nicht in der Lage gewesen wäre, ein Betonzaunelement alleine zu bewegen. Trotzdem stuften die Ermittler den Tod von Marek Kapel als Suizid ein. Die Leiche wurde für weitere Untersuchungen in das Rechtsmedizinische Institut nach Krakau gebracht.
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| Der Leichenfundort in der Piłsudskiego-Straße in Szczucin. Hier wurde die Leiche von Marek Kapel am Morgen des 24. August 2014 entdeckt. Foto: Google |
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| Originalbild vom Leichenfundort. Das Bild zeigt, die Auffindesituation und die Position der Leiche. Foto: Polizei |
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| Originalbild vom Leichenfundort. Das Bild zeigt wie Marek Kapel aufgefunden wurde. Sein Kopf befindet sich zwischen zwei schweren Betonzaunelementen. Foto: Polizei |
Familie wurde [nicht] benachrichtigt
In der Nacht zum 24. August 2014 fing es an zu regnen, Zofia Kapel war sich sicher, dass sie ihren Sohn Marek in seinem Zimmer auf dem Dachboden herumlaufen hörte. Am Morgen des 24. August 2014 vor 10.00 Uhr hörte Zofia Kapel die Sirenen von Krankenwagen und Polizeiautos. Plötzlich kam die Schwester von Zofia, die nebenan wohnte, vorbei und fragte aufgeregt, ob Paweł da sei. Paweł war zu Hause. Die Schwester von Zofia schickte Paweł nach oben, um zu sehen, ob Marek zu Hause war. Zofias Schwester sagte, dass ein Feuerwehrmann der Freiwilligen Feuerwehr bei ihr sei und sagte, dass Marek wahrscheinlich etwas Schlimmes passiert ist. Paweł erreichte den Dachboden mit leicht schwachen Beinen und stellte fest, dass sein Bruder nicht da und sein Bett war ordentlich gemacht war. Die Mutter von Marek Kapel, Zofia Kapel, wurde von ihrer Schwester über den Tod ihres Sohnes informiert. Die Polizei hatte zwar eine Frau namens Zofia Kapel angerufen und sie über den Tod von Marek informiert, aber das war nicht die Mutter von Marek, sondern eine Frau mit dem gleichen Namen wie die Mutter von Marek. Die Ermittler haben sich nie direkt bei der Familie gemeldet.
Paweł fuhr sofort zum Fundort
Als Paweł Kapel hörte, wo genau Marek angeblich gefunden wurde, fuhr er sofort zum Fundort in der Piłsudskiego-Straße in Szczucin. Als er dort ankam, war Mareks Leiche bereits verpackt und wurde von den Angestellten des angeforderten Bestattungsunternehmens abtransportiert. Interessanterweise machte sich keiner der Polizisten die Mühe, die Familie Kapel über den Vorfall zu informieren. Paweł Kapel musste jede Information über den Tod meines Bruders erzwingen. Als er zum Verhör auf die Polizeistation in Szczucin ging, wurde er nach seiner Ankunft gefragt, mit wem er zusammen war und wo Marek den Abend verbracht hatte. Auf keine dieser Fragen wusste Paweł praktisch eine Antwort. Wie er sagt, wartete er mehrere Stunden auf das Treffen mit dem Staatsanwalt, nur um herauszufinden, dass die Ermittlungen noch andauerten. Weder die Polizei noch die Staatsanwaltschaft sagte den Angehörigen, dass sie den Tod von Marek als Suizid einstufen. Diese Information wurde zunächst unter den Teppich gekehrt.
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| Paweł Kapel am Leichenfundort. Foto: Google |
Die Obduktion
Der Rechtsmediziner führte eine Obduktion durch. Es wurde festgestellt, dass Marek Kapel von den Betonzaunelementen erdrückt wurde. Er hatte lediglich eine Abschürfung an den Augenbrauen und an der Lippe. Es gab keine blauen Flecken oder ähnliches. Beim Todeszeitpunkt gibt es eine Diskrepanz. Zunächst wurde der Todeszeitpunkt auf die letzten 24 Stunden vor der Entdeckung festgelegt, dann auf die letzten 12 Stunden vor der Entdeckung der Leiche. Die Polizei hat den Todeszeitpunkt dann auf den 23. August 2014 um 23.10 Uhr festgelegt. Das ist der Zeitpunkt, an dem Marek Kapel von den Überwachungskameras das letzte Mal lebend aufgezeichnet wurde. Der Rettungsdienst legte den Todeszeitpunkt auf den 24. August 2014 um 4.00 Uhr morgens fest. Das sind jedoch nicht die einzigen Widersprüche in diesem Fall. Der Rechtsmediziner konnte weder einen Unfall, Suizid noch ein Verbrechen ausschließen und wollte sich auf nichts festlegen.
Die Meldung im Fernsehen
Einige Tage nach Mareks Tod erschien auf einem der Fernsehsender die Nachricht, dass der 30-jähriger Mann aus Lubasz, der am Morgen des 24. August 2014 tot in der Piłsudskiego-Straße in Szczucin aufgefunden wurde, sich selbst das Leben genommen hätte. Die Mutter und der Bruder von Marek Kapel waren darüber sehr empört. Die Familie stellte sich die Frage, wer diese Information an die Medien weitergab, wenn selbst die Staatsanwaltschaft die Todesursache angeblich noch nicht kannte? Nach ein paar Stunden änderte der Sender die Meldung und sagte, dass der 30-jährige Mann aus Lubasz ein Mordopfer sei.
Niemand informierte die Familie Kapel über irgendetwas. Der einzige, der sich für das Schicksal der Familie Kapel interessierte, war Robert Rajtar, der Leiter des Sozialhilfezentrums, der einen Psychologen zur Familie schickte.
Die Ermittlungen und die Einstellung des Verfahrens
Die Polizei ermittelte insgesamt drei Wochen in dem Fall. Dann wurde das Ermittlungsverfahren offiziell eingestellt. Die Angehörigen bekamen vorher keine Informationen über den Stand der Untersuchung. Die Strafverfolgungsbehörden übernahmen [meiner Meinung nach] die unrealistische Version und stuften den Tod von Marek Kapel als tragischen Unfall ein.
Wie bereits erwähnt, hatten die Polizei und die Staatsanwaltschaft den Tod von Marek Kapel zunächst schnell als Suizid eingestuft. Eine Beteiligung Dritter wurde kategorisch ausgeschlossen und nur ein Unfall in Frage kommt. Laut den Strafverfolgungsbehörden zufolge stolperte Marek unter Alkoholeinfluss auf dem Bürgersteig und stürzte, wobei er mit dem Kopf auf eine der etwa 50 Kilogramm schweren Betonzaunplatten aufschlug, die sich 50 Zentimeter über dem Boden befand. Dann lag er mit seinem Hals auf einer der verbliebenen Betonplatten und zwei weitere sollen dann auf ihn gefallen sein und ihn letztendlich erdrückt haben. Nur eine Woche später änderte die Staatsanwaltschaft ihre Meinung und kam zu dem Schluss, dass es sich bei dem Tod von Marek Kapel um unbeabsichtigten Totschlag handelte.
Familie machte Druck
Für die Familie Kapel waren noch zu ,viele Fragen unbeantwortet und sie wollten sich nicht mit der Einstellung der Ermittlungen zufrieden geben. Nach Intervention der Familie wurden die Ermittlungen wieder aufgenommen und nach einem Monat eingestellt. Erst als die Angehörigen von Marek sich Unterstützung von einem Anwalt holten, begann die Staatsanwaltschaft erneut mit den Ermittlungen, die jedoch nach einem Jahr wieder eingestellt wurden. Die Familie Kapel hatte die Staatsanwaltschaft aufgefordert, den Computer und das Telefon von Marek zu untersuchen, um uns genau zu sagen, wo und zu welcher Zeit Marek sich aufgebaut hat und wann er zuletzt gesehen wurde. Es gab ein großes Problem bei der Bestimmung des Todeszeitpunkts, zuerst wurde der Familie mitgeteilt, dass sich der Tod innerhalb der letzten 24 Stunden vor der Entdeckung der Leiche ereignet habe, dann innerhalb von 12 Stunden. Erst im nächsten Brief stand die Information, dass Marek zwischen 23.00 Uhr und 4.00 Uhr gestorben ist.
Kritik an den Ermittlern
Die Familie kritisierte auch die unprofessionell und schlampige Arbeitsweise der Ermittler. Die Familie Kapel fand heraus, dass die Polizei durchaus einen unbeabsichtigten Totschlag bzw. eine fahrlässige Tötung zumindest kurze Zeit in Betracht gezogen hat. Der Familie Kapel wurde immer kommuniziert, dass eine Beteiligung Dritter ausgeschlossen ist. Es stellte sich dann die Frage, warum die Ermittler kaum Spuren und Beweise gesammelt und sichergestellt haben. Sobald die Behörden die Möglichkeit einer Beteiligung Dritter in Betracht ziehen, müssen umfangreiche Spuren und Beweise sichergestellt werden. Alles, was wichtig sein könnte, um eine Theorie zu belegen oder um später einen Täter zu überführen, muss ordnungsgemäß von der Kriminaltechnik sichergestellt und dokumentiert werden. Dies passierte im Fall Marek Kapel jedoch nicht. Sie sammelten weder Spuren am Körper und an der Kleidung von Marek noch an den Betonzaunelementen. Die Kleidung wurde sogar entsorgt. Bei den Ermittlungen wurde nicht einmal die Person identifiziert, die den Tod bei einem unbeabsichtigten Totschlag verursacht haben könnte, und es wurden keine Verdächtigen identifiziert. Es wurde nicht einmal nach einem Verdächtigen gesucht. Und wenn es sich um einen unbeabsichtigten Totschlag bzw. eine fahrlässige Tötung handelt, dann ist definitiv ein Dritter involviert. Später stuften die Ermittler den Tod von Marek Kapel wieder als Unfall ein.
Familie vermutete Verbrechen
Mareks Familie und Anwohner von Szczucin waren davon überzeugt, dass der 30-jährige Marek Kapel Opfer eines Verbrechens war. Die Staatsanwaltschaft Dąbrowa fand jedoch nichts Ungewöhnliches an der seltsamen Lage der Leiche, die zwischen schweren Elementen eines Betonzauns eingeklemmt war. Die Ermittler gingen davon aus, dass Marek Kapel unter Alkoholeinfluss, selbst gegen den Zaun rannte und die Betonzaunelemente der Mitte herausstieß, woraufhin die nächsten beiden auf seinen Hals fielen und ihn erdrückten.
Private Ermittlungen
Der Bruder von Marek Kapel wollte sich nicht mit der Einstellung des Verfahrens zufrieden geben und führte dann eigene Ermittlungen und Befragungen durch. Über den Anwalt der Familie bekam er auch Einblick in die Ermittlungsakten. Paweł Kapel studierte die Akte regelrecht und arbeitete Punkte heraus, die einen Unfall in Frage stellten.
Die Zweifel
Die acht Stunden, die zwischen der letzten Aufnahme der Überwachungskamera und der Entdeckung der Leiche vergingen, sind voller Geheimnisse und unbeantworteten Fragen.
Es gibt insgesamt acht Punkte, die zumindest Zweifel im Zusammenhang mit Mareks Tod aufkommen lassen.
1. Punkt "Alkoholwert"
Aus den Obduktionsunterlagen ging hervor, dass Marek Kapel zum Zeitpunkt seines Todes 2,91 Promille Alkohol im Blut hatte. Mitarbeiter der Bar und ihre Gäste behaupten jedoch, dass Marek an diesem Abend nicht viel getrunken habe. Es waren zwei bis drei Bier, mehr auf keinen Fall. Das bedeutet doch, dass er nach dem Verlassen der Bar noch irgendwo anders Alkohol getrunken haben muss.
2. Punkt "Mitfahrgelegenheit"
Marek rief oft Zuhause an, damit man ihn abholt, oder fragte seine Nachbarin, die ebenfalls im Zentrum von Szczucin arbeitete, ob er mitfahren könnte. Als letzten Ausweg lief er nach Hause. Warum hat er an diesem Abend nicht angerufen? War er noch verabredet? Dies ist nicht bekannt.
3. Punkt "Lage der Leiche"
Die Polizeifotos zeigten, dass die Betonplatte, auf die Marek mit dem Kopf eingeschlagen sein soll, etwa 1,5 Meter von der Leiche entfernt war. Außerdem zeigten die Fotos eine seltsame Haltung der Hände von Marek. Er hat eine Hand zwischen die Betonplatten gedrückt, als wollte er sie anheben. Man sieht auch, dass die Bodenplatte, auf der sein Kopf lag, leicht gebogen ist. Als ob Marek versucht hat, seinen Kopf herauszuziehen. Das Ganze ähnelt dem Bild eines Mannes, der darum kämpft, einer Falle zu entkommen.
4. Punkt "Portemonnaie"
Die Polizeifotos zeigen alle Dinge, die der Mann zum Zeitpunkt seines Todes bei sich hatte. Die Bilder zeigten, dass er Zigaretten, ein Handy und ein Feuerzeug dabei hatte. Das Portemonnaie fehlte zunächst jedoch. Als Paweł Kapel die persönlichen Gegenstände seines Bruders bei der Polizei abholte, war das Portemonnaie von Marek plötzlich da. Paweł Kapel erkundigte sich, wo das Portemonnaie seines Bruders nun plötzlich herkommt und die Polizei behauptete, dass es später in Mareks Tasche gefunden wurde und sie es einfach übersehen hätten.
5. Punkt "Zeugen bemerkten Marek nicht"
Die Auswertung der Überwachungskamera zeigte, dass gegen 1.27 Uhr ein Paar den Bürgersteig entlang ging, auf dem Marek zuvor gegangen war. Das bedeutete, dass sie direkt an der Stelle vorbeikommen mussten, an der sich zu diese Zeitpunkt laut Angaben der Polizei die Leiche des Mannes hätte befinden sollen. Allerdings bemerkte sie damals niemand.
6. Punkt "Von einem Auto angefahren"
Im Juni 2014, zwei Monate vor seinem Tod, wurde Marek von einem Auto angefahren. Er ging jedoch nicht zur Polizei und forderte seine Angehörigen auf, dasselbe zu tun. Gleichzeitig waren seine Verletzungen so schwer, dass der Mann ins Krankenhaus musste. Wer wollte ihn überfahren? Dies ist nicht bekannt.
7. Punkt "Polizei bemerkte nichts Verdächtiges"
Laut den Polizeiunterlagen zufolge fuhr um 0.38 und 1.03 Uhr ein Polizeiauto am späteren Leichenfundort vorbei, an der Marek angeblich bereits tot lag. Den Beamten fiel nichts Verdächtiges auf.
8. Punkt "Polizei bemerkte erneut nichts Verdächtiges "
Ein weiterer Punkt betrifft das Eingreifen der Polizei. Um 2.09 Uhr morgens entdeckten Polizisten neben der Stelle, an der Marek bereits gestorben sein soll, zwei Männer, die mitten auf der Straße gingen. Keiner von ihnen bemerkte die Leiche von Marek Kapel.
Könnte der Tod von Marek Kapel etwas mit dem Mord an Iwona Cygan zusammenhängen?
Davon gehen zumindest die Bewohner von Szczucin aus. Paweł Kapel sprach mit vielen Leuten über den Tod seines Bruders und er hörte immer wieder, dass es eine Verbindung zwischen dem Mord an Iwona Cygan und Marek geben muss. Die Bewohner, mit denen er gesprochen hat, haben keinen Zweifel daran, dass Dritte den Tod von Marek verursacht haben. Sie deuten darauf hin, dass der Tod des Mannes möglicherweise mit der brutalen Ermordung der Teenagerin Iwona Cygan im Jahr 1998 in Zusammenhang steht. Über dieses Verbrechen herrschte in Szczucin jahrelang eine Verschwörung des Schweigens.
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| Iwona Cygan wurde im August 1998 brutal ermordet. Der Mord war lange ungelöst. Foto: Google |
Der Mord an Iwona Cygan im Jahr 1998
Die 17-jährige Iwona Cygan wurde am 14. August 1998 brutal ermordet. Kurz vor ihrem Tod wurde Iwona Cygan geschlagen, misshandelt und ihre Leiche in der Nähe der Böschung in Łęka Szczucińska zurückgelassen. In den Fall waren nicht nur Personen verwickelt, denen Menschenhandel vorgeworfen wurde, sondern auch Polizisten und der beste Freund des Jugendlichen. Nach den tragischen Ereignissen kam es zu zwei mysteriösen Todesfällen [Anm. Die Todesfälle Tadeusz Drab und Marek Kapel.] Die Bewohner hatten große Angst und der Albtraum war noch immer nicht vorbei.
[Anm. Der Mordfall Iwona Cygan ist mittlerweile geklärt und aktuell laufen noch mehrere Gerichtsverhandlungen. Ich kann gerne, wenn gewünscht, einen gesonderten und ausführlichen Beitrag zum Mordfall Iwona Cygan hier veröffentlichen. Bitte um Rückmeldung.]
Mauer des Schweigens
Im Jahr 2014 war Geschichte noch ein Tabuthema in Szczucin. Überall in Szczucin herrschte ein Klima von Angst und Unsicherheit. Die Bewohner von Szczucin wussten oder ahnten viel im Bezug auf Iwona Cygans brutalen Tod, aber niemand traute sich die Dinge laut beim Namen zu nennen. Marek Kapel sprach jedoch vor seinem Tod mehrmals lautstark davon, dass er genau wisse, wer das Mädchen getötet habe. Seine Freunde und Kollegen warnten Marek davor, über den Mord an Iwona Cygan und ihren Mörder zu reden, weil er sonst wie "Draber" enden würde.
Der Tod von Tadeusz Drab im Jahr 1999
Der 31-jährige Tadeusz Drab war ebenfalls ein Einwohner von Szczucin in der Woiwodschaft Kleinpolen. Er war einer der letzten Personen, die Iwona Cygan noch lebend auf dem Marktplatz von Szczucin sahen. Einige Monate nach dem Mord sah Tadeusz Drab in einer örtlichen Bar die polnische Kriminalsendung "997". Diese Sendung befasst sich ähnlich wie die deutsche Sendung "Aktenzeichen XY" mit Kriminalfällen. Die Episode, die Tadeusz Drab in der Bar sah, widmete sich ausschließlich dem ungeklärten Mordfall Iwona Cygan. In der Sendung wurde auch auf die Belohnung von 20.000 PLN aufmerksam gemacht, die der Bürgermeister von Szczucin für Hinweise ausgelobt hatte, die zur Ergreifung des Täters oder zur Aufklärung des Falls führen.
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| Der Tod von Tadeusz Drab wurde lange als Suizid eingestuft. Mittlerweile wurde sein verdächtiger Tod von den Strafverfolgungsbehörden als Mord eingestuft. Foto: Google |
Tadeusz Drab fing in der Bar an zu prahlen, dass er die Belohnung erhalten würde. Ein paar Stunden später verließ er die Bar. Zuletzt wurde er gesehen, wie er mit unbekannten Männern in ein weißes Auto stieg. Die Familie benachrichtigte die Polizei über das Verschwinden. Vier Monate später wurde seine Leiche in der Weichsel in der Nähe von Słupca gefunden. Die Obduktion ergab eine heftige Erstickung durch Ertrinken, der Alkoholgehalt im Blut des Verstorbenen betrug 2,4 Promille.
Die Staatsanwaltschaft in Dąbrowa Tarnowska kam daraufhin zu dem Schluss, dass der Tod von Tadeusz Drab ein unglücklicher Unfall oder Selbstmord war. Zu diesem Zeitpunkt war eine Verbindung zum Fall Iwona Cygan, der Staatsanwaltschaft Dąbrowa, nicht bekannt, obwohl alle in der Stadt Szczucin über eine Verbindung zum Fall Iwona Cygan redeten.
Neue Ermittlungen im Mordfall Iwona Cygan
Im Jahr 2017 befassten sich die Ermittler des X-Archives in Krakau mit dem Fall Iwona Cygan. Im Rahmen einer X-Akten-Untersuchung [Cold-Case-Ermittlung] wurde der Fall neu aufgerollt und neu bewertet. Sie führten ein Probeexperiment im Mordfall Iwona Cygan in Szczucin durch. Dann erzählten ihnen die Anwohner auch von Marek Kapel und seinem Tod. Die Ermittler wurden hellhörig und schauten sich auch den Tod von Marek Kapel genau an. Sie kamen zu einem ganz anderen Ergebnis, wie die Polizei von Szczucin. Die Beamten des X-Archives erklärten sofort, dass sein Tod nicht als Unfall oder Selbstmord eingestuft werden könne. Der Fall wurde dann schnell von der Landesstaatsanwaltschaft übernommen.
Verbindung zum Mordfall Iwona Cygan?
Die Ermittler begannen, den Tod des 30-jährigen Marek Kapel aus Lubasz mit der Ermordung von Iwona Cygan aus Szczucin in Verbindung zu bringen. Einer der Gründe war, dass der Ort, an dem Mareks Leiche gefunden wurde, 15 bis 20 Meter von dem Ort entfernt war, an dem der Mord von Iwona Cygan begann. Anwohner berichteten außerdem, dass Marek vor seinem Tod lautstark darüber gesprochen habe, wer Iwona Cygan getötet habe. Bei ihren Ermittlungen stießen die Ermittler auch auf die verdächtigen Umstände im Fall Tadeusz Drab, der ebenfalls eine Verbindung zum Mordfall Iwona Cygan hatte. Der Tod von Tadeusz Drab wurde als verdächtig eingestuft.
Exhumierung des Leichnams von Marek Kapel
Im Jahr 2019 interessierte sich die Staatsanwaltschaft auch für den Fall Marek Kapel und ordnete die Exhumierung der Leiche des Mannes an. Sie wurden an die Abteilung für Rechtsmedizin in Krakau geschickt. Ihre Ergebnisse bildeten für die Ermittler die Grundlage für weitere Maßnahmen. Mittlerweile vermutete die Staatsanwaltschaft ebenfalls, dass der Tod von Marek Kapel kein Zufall war und möglicherweise mit der Ermordung von Iwona Cygan aus Stettin zusammenhängt. Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft der Familie Kapel mitgeteilt, dass sie beabsichtige, Mareks Leiche erneut zu untersuchen und ihn deshalb exhumieren zu lassen. Und die Familie Kapel stimmten dem zu. Sie hoffen, dass die vielen Fragen beantworten werden können. Die Exhumierung wurde Mitte Dezember 2019. Die Ermittlungen dauern bis heute an und die Ermittler gehen jedem Hinweis zum mysteriösen Tod von Marek Kapel.
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| Die Leiche von Marek Kapel wurde 2019 exhumiert. Foto: Google |
Die Theorien
Die Umstände des Todes von Marek Kapel sind weiterhin ungeklärt. Zum Tod von Marek gibt es viele Hypothesen, auf die ich näher eingehen möchte.
1. Theorie "Rache des Brandstifters"
Hat ein verurteilter Brandstifter aus Szczucin etwas mit dem Tod von Marek Kapel zu tun?
Diese Theorie besagt, dass ein verurteilter Brandstifter etwas mit dem Tod von Marek Kapel zu tun hat. Etwa zwei Jahre vor seinem Tod hat Marek Kapel einen Brandstifter auf frischer Tat ertappt und gefasst. Der Mann wurde wegen seiner Straftaten verurteilt. Es gibt Leute die glauben, dass dieser Brandstifter sich an Marek Kapel rächen wollte und etwas mit dem Tod von Marek Kapel zu tun hat.
2. Theorie "Suizid"
Hat Marek Kapel sich das Leben genommen?
Diese Theorie hat die Staatsanwaltschaft lange vertreten. Sie ging davon aus, dass Marek Kapel sich in suizidaler Absicht zwischen die Betonzaunelemente gelegt hat. Beweise für diese Theorie konnte die Staatsanwaltschaft jedoch nie vorlegen.
3. Theorie "Unfall"
Ist Marek Kapel tödlich verunglückt?
Diese Theorie besagt, dass der Tod von Marek Kapel
ein tragischer Unfall war. Eine Beteiligung Dritter wird bei dieser Theorie ausgeschlossen. Der Unfall soll aufgrund eines Sturzgeschehens unter Alkoholeinfluss passiert sein. Marek Kapel soll selbst gegen den Zaun gerannt sein und dabei die Betonzaunelemente der Mitte herausgestoßen haben, woraufhin die nächsten beiden Betonzaunelemente auf seinen Hals fielen und ihn erdrückten.
Die Polizei ging sogar einmal so weit und behauptete, dass Marek Kapel bei einem Einbruchsversuch tödlich verunglückt ist. Dies war natürlich totaler Quatsch.
4. Theorie "Mordfall Iwona Cygan"
Steht der Tod von Marek Kapel in Zusammenhang mit dem Mord an Iwona Cygan?
Bei dieser Theorie geht man davon aus, dass der Tod von Marek Kapel im direkten Zusammenhang mit dem Mord an Iwona Cygan steht. Marek Kapel hat sich mehrfach lautstark in der Öffentlichkeit über den Mord an Iwona Cygan geäußert. Er hat gesagt, dass er weiß, wer für den Tod von Iwona Cygan verantwortlich gewesen ist. Obwohl seine Freunde und Kollegen ihm immer wieder gesagt haben, dass er lieber still sein soll, weil es ihm sonst wie Tadeusz Drab ergehen wird, machte Marek damit weiter.
Fazit:
Die erste Theorie schließe ich persönlich aus. Bei der Theorie mit dem Brandstifter gibt es keine Beweise, die diese Möglichkeit belegen.
Ich glaube mit dem heutigen Informationsstand nicht an einen Suizid. Marek Kapel hatte keinen Grund sich umzubringen. Er hatte weder Depressionen noch war er unzufrieden mit seinem Leben. Außerdem wäre es ihm nicht möglich gewesen, alleine das Betonzaunelement zu bewegen. Man braucht mindestens zwei Leute um das Betonzaunelement zu bewegen.
Die Unfalltheorie schließe ich ebenfalls aus, da der Ablauf dieses Unfalls komplett unrealistisch und unplausibel ist. So wie die Staatsanwaltschaft Dąbrowa den Unfall geschildert hat, kann es nicht passiert sein.
Ich persönlich gehe davon aus, dass der Tod von Marek Kapel im direkten Zusammenhang mit seinen lautstarken Äußerungen über den Mord an Iwona Cygan steht. Und ich bin mir auch sicher, dass man bereits vorher versucht hatte, Marek Kapel zum Schweigen zu bringen. Zwei Monate vor seinem Tod [Juni 2014] wurde Marek Kapel gezielt von einem Auto angefahren. Ich denke, dass Marek Kapel entweder eingeschüchtert oder ernsthaft verletzt werden sollte, was nicht geklappt hat. Marek hat diesen "Unfall" nicht gemeldet, obwohl er verletzt gewesen ist.
Das in der örtlichen Gemeinde Szczucin vorhandene inoffizielle Wissen, dass wie in Mafia-Strukturen, Zeugen des Mordes der 17-jährigen Iwona Cygan aus Szczucin eliminiert wurden, wird nun durch Staatsanwaltschaft von Kleinpolen bestätigt. Der Staatsanwalt von Kleinpolen liegen nun Beweise vor, die keinen anderen Schluss zulassen. Die Staatsanwaltschaft stellte fest, dass der 31-jährige Tadeusz Drab aus Szczucin, dessen Leiche im Jahr 1999 aus der Weichsel gefischt wurde, definitiv vorsätzlich ermordet wurde.
Tatsächlich wurde Tadeusz Drab mit Alkohol versetzt, mit einem Motorboot transportiert und dann in die Weichsel geworfen. Die Täter brannten das Boot nieder und versenkten es. Dieser Sachverhalt wurde von der Kleinpolen-Abteilung für organisierte Kriminalität und Korruption der Landesstaatsanwaltschaft und den X-Akten festgestellt, die den Mord an Iwona Cygan aufgeklärt und den Tod von den beiden Zeugen, Tadeusz Drab und Marek Kapel, nun erneut untersuchen.
Warum ist Tadeusz Drab gestorben?
Taucher haben den Grund des Flusses abgesucht, um die Überreste des Bootes zu finden, das Tadeusz Drab weggebracht hat. Die Suche nach dem Boot wurde auf dem Abschnitt der Weichsel ab der Nähe von Szczucin flussabwärts durchgeführt. An der Aktion haben neben Polizeitauchern auch Feuerwehrleute aus Krakau teilgenommen. Sie haben den Boden mit Sonaren durchkämmt.
Die Ermittler haben Grund zu der Annahme, dass trotz der Verbrennung und im Laufe der Zeit Spuren der DNA des Opfers und des Täters auf dem Boot erhalten geblieben sein könnten. Die Chancen, die Überreste des Motorboots zu finden, seien angeblich nicht schlecht. Es wurde bis heute jedoch nicht gefunden. Erwähnenswert ist auch, dass es im Jahr 1999 an der Weichsel in der Nähe von Szczucin ein Wassersportzentrum gab, das damals vom Vater von Paweł K. [Haupttäter im Mordfall Iwona Cygan] geleitet wurde. Wen die Ermittler noch mit dem Mord an Tadeusz Drab in Verbindung bringen, ist noch nicht bekannt.
Den Ermittlungsergebnissen zufolge war der Tod von Tadeusz Drab nicht, wie ursprünglich angegeben, die Folge eines Selbstmordes. Die Staatsanwaltschaft gibt zu, dass die
Täter einen Augenzeugen des Mordes an Iwona Cygan eliminieren wollten. Es scheint, dass die Täter [zu denen auch Polizisten gehörten] Personen ausgewählt haben, die Tadeusz Drab töten sollten. Eine Anklage gegen sie ist nur eine Frage der Zeit.
Die 17-jährige Iwona Cygan starb nachts im August 1998. Sie wurde geschlagen und tot in der Nähe des Weichselufers in Łęka Szczucińska aufgefunden. Das Verbrechen wurde jahrelang verschwiegen, auch weil nachfolgende Zeugen, die über den Fall Bescheid wussten, unter mysteriösen Umständen ihr Leben verloren haben.
Genau wie Tadeusz Drab, prahlte Marek Kapel vor seinen Freunden im Pub, dass er wisse, wer Iwona Cygan getötet hat. Als Tadeusz Drab die Bar an dem verhängnisvollen Abend im Januar 1999 verlassen hat, wurde er noch beobachtet, wie er zu anderen Männern in ein weißes Auto einstieg. Bereits einen Tag nachdem Tadeusz Drab sich lautstark im Pub über den Mord an Iwona Cygan geäußert hat, verschwand er plötzlich.
Genau wie Tadeusz Drab, prahlte Marek Kapel vor seinen Freunden im Pub, dass er wisse, wer Iwona Cygan getötet hat. Als Tadeusz Drab die Bar an dem verhängnisvollen Abend im Januar 1999 verlassen hat, wurde er noch beobachtet, wie er zu anderen Männern in ein weißes Auto einstieg. Bereits einen Tag nachdem Tadeusz Drab sich lautstark im Pub über den Mord an Iwona Cygan geäußert hat, verschwand er plötzlich.
Einige Monate später wurde seine Leiche aus der Weichsel gefischt. Im Jahr 1999 kamen die örtlichen Ermittler zu dem Schluss, dass Tadeusz Drab Suizid begangen hat, obwohl der Mann ein guter Schwimmer war und seine Hände mit einem Seil auf dem Rücken gefesselt waren. Diese Informationen wurden erst kürzlich veröffentlicht.
Tatsächlich wurde Tadeusz Drab mit Alkohol versetzt, mit einem Motorboot transportiert und dann in die Weichsel geworfen. Die Täter brannten das Boot nieder und versenkten es. Dieser Sachverhalt wurde von der Kleinpolen-Abteilung für organisierte Kriminalität und Korruption der Landesstaatsanwaltschaft und den X-Akten festgestellt, die den Mord an Iwona Cygan aufgeklärt und den Tod von den beiden Zeugen, Tadeusz Drab und Marek Kapel, nun erneut untersuchen.
Warum ist Tadeusz Drab gestorben?
Diese Frage kann man sehr schnell beantworten. Er
sah, wie Iwona Cygan in das Auto von Paweł K. (der mittlerweile als Hauptverdächtiger angeklagt wurde) einstieg. Die Mörder wollten den Augenzeugen eliminieren, davon geht die Staatsanwaltschaft zumindest aus.
Taucher haben den Grund des Flusses abgesucht, um die Überreste des Bootes zu finden, das Tadeusz Drab weggebracht hat. Die Suche nach dem Boot wurde auf dem Abschnitt der Weichsel ab der Nähe von Szczucin flussabwärts durchgeführt. An der Aktion haben neben Polizeitauchern auch Feuerwehrleute aus Krakau teilgenommen. Sie haben den Boden mit Sonaren durchkämmt.
Die Ermittler haben Grund zu der Annahme, dass trotz der Verbrennung und im Laufe der Zeit Spuren der DNA des Opfers und des Täters auf dem Boot erhalten geblieben sein könnten. Die Chancen, die Überreste des Motorboots zu finden, seien angeblich nicht schlecht. Es wurde bis heute jedoch nicht gefunden. Erwähnenswert ist auch, dass es im Jahr 1999 an der Weichsel in der Nähe von Szczucin ein Wassersportzentrum gab, das damals vom Vater von Paweł K. [Haupttäter im Mordfall Iwona Cygan] geleitet wurde. Wen die Ermittler noch mit dem Mord an Tadeusz Drab in Verbindung bringen, ist noch nicht bekannt.
Und dann gab es noch den mysteriösen Todesfall von Marek Kapel, der über den Mord an Iwona Cygan Bescheid wusste. Marek K., der unter verdächtigen Umstände wie Tadeusz Drab starb, hob mit der Kraft eines Sportlers die Betonplattenelemente hoch und zerschmetterte sich damit den Kopf. Obwohl es unmöglich war [Marek K. war sehr schlank], kamen die Ermittler schon vor Jahren zu dem Schluss, dass er Selbstmord begangen hatte. Nun wird der Tod von Marek Kapel erneut untersucht.
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| Der Haupttäter Paweł K. im Mordfall Iwona Cygan. Foto: Polizei |
Die Verurteilungen
Mittlerweile wurde Paweł K. des Mordes an Iwona Cygan verurteilt. Sein Vater wurde wegen Beihilfe zum Verbrechen verurteilt. In dem Fall Iwona Cygan waren ebenfalls ehemalige und aktive Polizisten, der lokalen Polizeibehörde involviert, die nach dem Mord an Iwona Cygan die Ermittlungen so geführt haben, dass sie nichts entdeckten und die Täter sogar schützen konnten. Es wurde ihnen ebenfalls Manipulation der Ermittlungen vorgeworfen, z. B. das Verbergen von Beweismitteln und die Nichterfüllung ihrer Pflichten. Einige von ihnen bekannten sich schuldig und wurden bereits verurteilt. Insgesamt wurden 17 Personen verurteilt.
Mittlerweile wurde Paweł K. des Mordes an Iwona Cygan verurteilt. Sein Vater wurde wegen Beihilfe zum Verbrechen verurteilt. In dem Fall Iwona Cygan waren ebenfalls ehemalige und aktive Polizisten, der lokalen Polizeibehörde involviert, die nach dem Mord an Iwona Cygan die Ermittlungen so geführt haben, dass sie nichts entdeckten und die Täter sogar schützen konnten. Es wurde ihnen ebenfalls Manipulation der Ermittlungen vorgeworfen, z. B. das Verbergen von Beweismitteln und die Nichterfüllung ihrer Pflichten. Einige von ihnen bekannten sich schuldig und wurden bereits verurteilt. Insgesamt wurden 17 Personen verurteilt.
Ich bin mir sicher, dass es in Szczucin einige Personen gibt, die Informationen über den Tod von Tadeusz Drab und Marek Kapel haben. Sie haben jahrelang aus Angst geschwiegen. Ich hoffe, dass diese Personen nun ihr Schweigen brechen werden, da die Täter im Mordfall Iwona Cygan teilweise bereits verurteilt sind oder noch verurteilt werden.
Bei meiner Recherche bin ich auf ein Klima von Angst, Lügen, Unsicherheit und Unterdrückung gestoßen. Es war nicht immer leicht, an Informationen zu kommen, die nicht in den Medien stehen. Ich sehe die Verurteilungen der Täter als große Chance für die Gemeinde Szczucin, sich von den alten Fesseln zu befreien. Das Klima von Angst, Lügen, Unsicherheit und Unterdrückung muss endlich durchbrochen werden.
Ich hoffe, dass die Familie Kapel endlich Antworten auf ihre Fragen bekommt.
Die Nachwirkungen
Für die Familie Kapel sind nur Leere und große Traurigkeit zurückgeblieben. Zofia Kapel
tröstet es ein wenig, dass die Organe ihres Sohnes zur Transplantation entnommen wurden. Marek ist nicht vollständig gestorben, ein Teil von ihm ist immer noch da. Sie vermisst ihn sehr, es gibt keinen Moment, in dem sie nicht an ihn denkt. Sie erinnert sich immer wieder an den Tag, an dem sie ihn das letzte Mal gesehen hat.
In der Wohnung von Zofia Kapel steht ein Foto ihres verstorbenen Sohnes. Es nimmt einen wichtigen Platz ein. Sie erinnert sich gern daran, wie sehr er die Kinder seines Bruders Paweł liebte, die er mit Geschenken verwöhnte.
Auch Paweł Kapel, seine Frau und seine Kinder, denken gerne an Marek zurück. Er bleibt ein geliebtes Mitglied der Familie.
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| Zofia Kapel hofft immer noch auf Antworten. Foto: Google |
Aktuelle Einstufung des Falls
Der Tod von Marek Kapel wurde als verdächtig eingestuft. Die Ermittlungen des X-Archives Krakau dauern bis heute an. Die Akte ist offen und der Fall ist aktiv. Die Ermittler sind auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen, um den Fall aufzuklären.
Die Ermittler hoffen, dass sich mögliche Zeugen, nach der Gerichtsverhandlung und den Verurteilungen im Mordfall Iwona Cygan, sich an die Ermittler wenden.
Fragen der Ermittler:
- Wer hat Marek Kapel am Abend des 23. August 2014 kurz nach 23.00 Uhr nach Verlassen der Bar Ambrozja in der Piłsudskiego-Straße in Szczucin gesehen?
- Wer hat Marek Kapel in der Nacht zum 24. August 2014 allein oder in Begleitung in Szczucin gesehen?
- Wer weiß, wo er nach dem Verlassen der Bar Ambrozja noch Alkohol getrunken hat? [Er hatte laut Obduktionsbericht fast 3 Promille Alkohol (2,91 Promille) im Blut. Da er in der Bar nur zwei bis drei Flaschen Bier getrunken hat, muss er danach noch irgendwo anders Alkohol getrunken haben.]
- Wer hat in der Nacht zum 24. August 2014 verdächtige Personen oder ein verdächtiges Fahrzeug in der Piłsudskiego-Straße in Szczucin beobachtet?
- Wer weiß, wer für den Tod von Marek Kapel verantwortlich gewesen sein könnte?
- Wer kennt die genauen Umstände nicht und Hintergründe seines Todes?
- Wer hat andere Beobachtungen gemacht, die mit dem Tod von Marek Kapel in Zusammenhang stehen könnten?
- Wer hat sonstige Informationen zu diesem Fall?
Wer Informationen über den Tod von Marek Kapel oder auch Tadeusz Drab hat, wird gebeten, sich an das Komisariat Policji in Szczucin unter der Rufnummer +48 47 832 24 00 zu wenden. Jede andere Polizeidienststelle nimmt natürlich auch Hinweise entgegen.
Ich nehme auch Hinweise entgegen, die ich weiterleiten werde.
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