COLD CASE DER WOCHE: Tötungsdelikt z. N. von Agnieszka Pyrgiel (1998)
Der Mord an Agnieszka Pyrgiel
Wer tötete Agnieszka Pyrgiel?
Ich möchte mich bei allen für Eure netten Rückmeldungen bedanken. Ich habe mich sehr gefreut, ein positives Feedback zu bekommen. Ich konnte noch nicht allen antworten, aber ich werde allen antworten, auch wenn es etwas dauert. Es ist Freitag und ich habe es tatsächlich geschafft, pünktlich den neuen "Cold Case der Woche" fertiggestellt.
Wer tötete Agnieszka Pyrgiel?
Ich möchte mich bei allen für Eure netten Rückmeldungen bedanken. Ich habe mich sehr gefreut, ein positives Feedback zu bekommen. Ich konnte noch nicht allen antworten, aber ich werde allen antworten, auch wenn es etwas dauert. Es ist Freitag und ich habe es tatsächlich geschafft, pünktlich den neuen "Cold Case der Woche" fertiggestellt.
Eigentlich hatte ich für den heutigen Beitrag für das Format "Cold Case der Woche" einen amerikanischen Cold Case ausgewählt, aber ich habe mich dann doch für einen polnischen Cold Case entschieden. Der nächste Beitrag wird wieder ein amerikanischer Fall sein, aber heute sind wir noch einmal in Polen.
Der Cold Case der Woche
Dieser polnische Cold Case stammt aus dem Jahr 1998. Der Mord ereignete sich in der Stadt Zwoleń, Polen. Trotz großer Anstrengungen ist es der Polizei nicht gelungen, den Fall aufzuklären.
Der Cold Case der Woche
Dieser polnische Cold Case stammt aus dem Jahr 1998. Der Mord ereignete sich in der Stadt Zwoleń, Polen. Trotz großer Anstrengungen ist es der Polizei nicht gelungen, den Fall aufzuklären.
| Der Mord an Agnieszka Pyrgiel ist seit April 1998 ungelöst. Foto: Privat |
Der Cold Case der Woche
Schaut man sich den Fall der jungen Studentin aus Zwoleń, Agnieszka Pyrgiel, an, bekommt man zunächst den Eindruck, dass es sich um einen typischen Mord an einer Anhalterin handelte. In den 90er Jahren gab es viele solche Fälle in Polen. Auch bei uns in Deutschland gab es schon immer wieder auch solche Tramper-Morde. Besonders in den 70er - 90er Jahren, gab viele solcher Verbrechen in Deutschland. Aber dies war und anderen europäischen Staaten genauso. Dies war nicht ein europäisches Phänom, sondern diese Verbrechen gab es weltweit, wobei es besonders in den USA und auch in Kanada besonders viele solche Tramper-Mord gab.
Feste Beziehung
Agnieszka hatte auch einen festen Freund. Das war eine richtige Jugendliebe, die aber immer ernster wurde. Agnieszka Pyrgiel war bis zur Tragödie im April 1998, mit ihrem Freund zusammen. Die beiden waren sechs Jahre lang sehr glücklich, bis Agnieszka Pyrgiel aus dem Leben gerissen worden ist. Agnieszka Pyrgiel zeichnete sich durch eine ruhige, tadellose Art und durch ein elegantes Aussehen aus. Sie war bei ihren Freunden und später auch bei ihren Kommilitonen sehr beliebt.
Das Wirtschaftsstudium
Nach dem Abitur setzte das Mädchen ihr Studium in einem zweijährigen Wirtschaftsstudium fort. Die neue Schule befand sich in Radom, etwa 30 Kilometer westlich von Zwoleń. Obwohl es Busse zwischen den Städten gab, fuhr sie trotzdem oft per Anhalter. Die Fahrer hielten bereitwillig in einer Bucht in der Wojska Polskiego-Straße an, die nur 100 Meter von der Wohnung der beiden Schwestern entfernt war, und nahmen besonders gern die jungen Anhalterinnen auf einer kurzen Strecke in die Hauptstadt der Woiwodschaft mit.
Die polizeiliche Suche
Die Beamten begannen sofort mit der Durchsuchung des Waldes in Miodne, und obwohl die Suchaktion bis spät in die Nacht dauerte, wurden weder Agnieszka noch weitere Gegenstände von ihr gefunden.
Erneute Suchaktion nach Agnieszka Pyrgiel
Am Karfreitag, dem 10. April 1998, machten sich fast hundert Polizisten, Feuerwehrleute und auf die Suche nach der vermissten Agnieszka Pyrgiel. Zusammen mit einer Gruppe Jugendlicher suchten Uniformierte in die Gegend um den Waldparkplatz und Zwoleń ab. Als sie in Podzagniku die Straße erreichten und auf die andere Seite zum Wäldchen gingen, machten sie eine schreckliche Entdeckung.
Die Ohrringe, die Agnieszka Pyrgiel am Tag ihres Verschwindens trug, nahm der Mörder nicht weg. Der Ausweis, die Kartei, ihr Geld, ihr Parfüm und ihre Schlüssel waren verschwunden. Der Täter nahm die Dinge an sich und sie wurden nie wieder gefunden.
Die Befragung von Agnieszkas Freund
Die erste Befragung wurde natürlich mit dem Freund von Agnieszka Pyrgiel durchgeführt. Es stellte sich heraus, dass er ein Alibi hatte.Am 6. April 1998 fuhr er zur Arbeit nach Warschau und kehrte erst am 9. April 1998 nach Radom zurück, nachdem Agnieszka schon verschwunden war.
Die Ermittlungen
Bis heute ist nicht bekannt, was Agnieszka Pyrgiel am Mittwoch, dem 8. April 1998, genau gemacht hat. Der genaue Tagesablauf lässt sich nicht rekonstruieren. Die junge Frau verließ ziemlich spät das Haus, nur eine halbe Stunde vor Beginn der Nachprüfung. Sie konnte nicht sicher sein, dass sie in so kurzer Zeit per Anhalter nach Radom kommen würde, daher gehen die Ermittler davon aus, dass sie einen Termin mit einem Fahrer im Vorfeld vereinbart haben könnte. Ein weiteres Rätsel ist das Thema des Verbrechens, der Ort, an dem die tödlichen Schläge und Messerstiche ausgeführt wurden, und der Grund, warum die Handtasche von von Agnieszka Pyrgiels viele Kilometer entfernt auf dem Parkplatz in Miodne zurückgelassen worden ist.
Wird das X-Archiv den Mörder der Studentin Studenten finden?
Ich möchte erst einmal kurz erläutern, was es mit dem Archiwum X (Anm. Archiwum X = X-Archiv) auf sich hat. Es gibt in jedem Kreis in Polen ein polizeiliches X-Archiv. Das ist nicht nur eine sogenannte Sammelstelle für X-Akten (Anm. X-Akten bezeichnet man bei uns als Altfälle, Kaltfälle und COLD Cases), sondern dazu gehört auch immer eine eigene Ermittlungsgruppe oder Ermittlungseinheit, die sich gezielt und ausschließlich, um eine erneute Überprüfung und Untersuchung dieser X-Akten beschäftigt. Bei uns würde man diese Ermittlungsgruppe umgangssprachlich Cold-Case-Unit bezeichnen. Diese Einheit sucht sich in einem festgelegten Rhythmus eine Gruppe von X-Akten aus, die dann erneut untersucht werden. Ich hoffe ich habe es einigermaßen verständlich erklärt.
Im Jahr 2009, Elf Jahre nach dem Mord an Agnieszka Pyrgiels, kehrte der Fall von kurzzeitig in die Medien zurück. Die Beamten des X-Archivs versuchten, das Rätsel um den Tod der jungen Studentin aufzuklären. Im Oktober 2009 wurde eine weitere Suchaktion im Waldgebiet durchgeführt, wo die blutige Leiche von Agnieszka Pyrgiels gefunden wurde. Auch die Geldbörse des Opfers sollte erneut untersucht werden.
Aber keine dieser Ergebnisse wurden veröffentlicht. Es gab keine Verdächtige noch gab es einen Anklage.
Bis heute konnten die Ermittler den Mörder der 23-jährigen Agnieszka Pyrgiels ermittelten.
Hinweise bitte an das
Bezirkspolizeipräsidium in Zwoleń
Schaut man sich den Fall der jungen Studentin aus Zwoleń, Agnieszka Pyrgiel, an, bekommt man zunächst den Eindruck, dass es sich um einen typischen Mord an einer Anhalterin handelte. In den 90er Jahren gab es viele solche Fälle in Polen. Auch bei uns in Deutschland gab es schon immer wieder auch solche Tramper-Morde. Besonders in den 70er - 90er Jahren, gab viele solcher Verbrechen in Deutschland. Aber dies war und anderen europäischen Staaten genauso. Dies war nicht ein europäisches Phänom, sondern diese Verbrechen gab es weltweit, wobei es besonders in den USA und auch in Kanada besonders viele solche Tramper-Mord gab.
Viele junge Leute fuhren per Anhalter
Da es in Polen auch noch in den 90er Jahren sehr schlechte Bus- und Zugverbindungen gab, mussten viele junge Menschen per Anhalter fahren, um ihre Freunde zu treffen oder zur Arbeit zu fahren. Leider endeten einige dieser Fahrten tragisch. Und auch im Mordfall Agnieszka Pyrgiel hatten viele zunächst die Meinung, dass es sich wieder um einen typischen Mord an einer Anhalterin handelte. Bei genauerer Betrachtung stellte sich jedoch heraus, dass der Mord an Agnieszka Pyrgiel im April 1998, aus dem Schema (Schema Tramper- Mord = Entführung, Vergewaltigung und der schnelle Tod des Opfers) eines typischen Tramper-Mordes ausbrach.
Der Fall Agnieszka Pyrgiel
Agnieszka Pyrgiel wurde im Jahr 1975 in der damaligen Provinz Radom geboren. Sie war kein Einzelkind, sie hatte noch eine Schwester.
Ihre Eltern, lebten auf dem Land. Agnieszka Pyrgiel und ihre eine Schwester Anna, lebten zusammen in einer Wohnung, in einem Wohnblock, in der Wojska-Polskiego-Straße in Zwoleń. Zwoleń ist die Kreisstadt des Powiat Zwoleński der Woiwodschaft Masowien in Polen mit etwa 7700 Einwohnern. Sie ist Sitz der gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde mit 15.025 Einwohnern.
Da es in Polen auch noch in den 90er Jahren sehr schlechte Bus- und Zugverbindungen gab, mussten viele junge Menschen per Anhalter fahren, um ihre Freunde zu treffen oder zur Arbeit zu fahren. Leider endeten einige dieser Fahrten tragisch. Und auch im Mordfall Agnieszka Pyrgiel hatten viele zunächst die Meinung, dass es sich wieder um einen typischen Mord an einer Anhalterin handelte. Bei genauerer Betrachtung stellte sich jedoch heraus, dass der Mord an Agnieszka Pyrgiel im April 1998, aus dem Schema (Schema Tramper- Mord = Entführung, Vergewaltigung und der schnelle Tod des Opfers) eines typischen Tramper-Mordes ausbrach.
Der Fall Agnieszka Pyrgiel
Agnieszka Pyrgiel wurde im Jahr 1975 in der damaligen Provinz Radom geboren. Sie war kein Einzelkind, sie hatte noch eine Schwester.
Ihre Eltern, lebten auf dem Land. Agnieszka Pyrgiel und ihre eine Schwester Anna, lebten zusammen in einer Wohnung, in einem Wohnblock, in der Wojska-Polskiego-Straße in Zwoleń. Zwoleń ist die Kreisstadt des Powiat Zwoleński der Woiwodschaft Masowien in Polen mit etwa 7700 Einwohnern. Sie ist Sitz der gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde mit 15.025 Einwohnern.
| Agnieszka Pyrgiel lebte mit ihrer Schwester in Zwoleń, Polen. Foto: Google |
| In diesem Wohnblock lebte Agnieszka Pyrgiel mit ihrer Schwester Anna. Foto: Google |
Feste Beziehung
Agnieszka hatte auch einen festen Freund. Das war eine richtige Jugendliebe, die aber immer ernster wurde. Agnieszka Pyrgiel war bis zur Tragödie im April 1998, mit ihrem Freund zusammen. Die beiden waren sechs Jahre lang sehr glücklich, bis Agnieszka Pyrgiel aus dem Leben gerissen worden ist. Agnieszka Pyrgiel zeichnete sich durch eine ruhige, tadellose Art und durch ein elegantes Aussehen aus. Sie war bei ihren Freunden und später auch bei ihren Kommilitonen sehr beliebt.
Das Wirtschaftsstudium
Nach dem Abitur setzte das Mädchen ihr Studium in einem zweijährigen Wirtschaftsstudium fort. Die neue Schule befand sich in Radom, etwa 30 Kilometer westlich von Zwoleń. Obwohl es Busse zwischen den Städten gab, fuhr sie trotzdem oft per Anhalter. Die Fahrer hielten bereitwillig in einer Bucht in der Wojska Polskiego-Straße an, die nur 100 Meter von der Wohnung der beiden Schwestern entfernt war, und nahmen besonders gern die jungen Anhalterinnen auf einer kurzen Strecke in die Hauptstadt der Woiwodschaft mit.
| Das ist die Strecke Zwoleń - Radom, die Agnieszka Pyrgiel nahm, wemn sie von ihrem Wohnort zur Universität wollte. Foto: Google Maps |
Eine ehrgeizige Studentin aus Zwoleń
Die ehrgeizige Agnieszka Pyrgiel beschloss, ihre Kenntnisse zu vertiefen und schrieb sich nach Abschluss ihres Studiums für außeruniversitäre Kurse (und nach anderen Quellen auch für Abendkurse) an der privaten Hochschule für Bankwesen und Management in Radom ein. Sie trampte weiter, oft mit ihrer Freundin aus Puławy. Agnieszkas Schwester Anna hat sie viele Male gewarnt, dass das Ergreifen von solchen "Mitfahrgelegenheiten" einfach ein viel zu hohes Risiko darstellte. Es kam vor, dass Agnieszka sehr spät und allein vom Unterricht zurückkam. Dann fuhr sie auch in den späten Abendstunden und Nachts per Anhalter nach Hause. Sie zeigte jedoch keine Angst und bestand darauf, dass Anna sich keine Sorgen machen müsse.
Trotz abgeschlossenes Studium, keine Anstellung
Das abgeschlossene Studium half Agnieszka Pyrgiel nicht, eine Anstellung zu finden. Glücklicherweise gelang es ihr bereits im zweiten Studienjahr, die Hilfe der Kommune in Anspruch zu nehmen. Aufgrund der Liste der Interventionsarbeiten wurde die 23-jährige zum Bezirksgericht in Zwoleń gebracht und übernahm im Februar 1998 die Stelle als stellvertretende Gerichtssekretärin. Bisher liegt das Amtsgerichtsgebäude genau gegenüber dem Block, in dem Agnieszka wohnte. Präsident Krzysztof Stępień sprach herzlich über die neue Mitarbeiterin. Die 23-jährige Agnieszka tat ihr Bestes und war sehr höflich. Dem Mann machte es nichts aus, dass sie etwas früher aufhörte und hin und wieder zu Vorlesungen oder Prüfungen ging. Die junge Frau fuhr trotzdem weiter als Anhalterin, dass sogar die Aufmerksamkeit ihrer Kollegen auf sich zog. Etwa zwei Wochen vor der Tragödie, im März 1998, hörte sie von einem Kollegen eine Warnung, dass sie bitte nicht per Anhalter fahren solle, da dies sehr gefährlich sei. Sie erzählte sogar ihrer Schwester Anna davon, jedoch änderte sie ihre Gewohnheiten trotzdem nicht. Im selben Monat überreichte Agnieszkas Freund ihr nach einem heftigen Streit anlässlich des jährlichen Frauentags (Feiertag in Polen) einen Blumenstrauß. Der Freund wollte nicht mehr, dass Agnieszka weiterhin Anhalterin fährt, da es zu gefährlich war, sich von fremden Männern nach Hause zu fahren und es zu der Zeit viele versuchte und begangene Verbrechen an Anhalterinnen gab.
Die ehrgeizige Agnieszka Pyrgiel beschloss, ihre Kenntnisse zu vertiefen und schrieb sich nach Abschluss ihres Studiums für außeruniversitäre Kurse (und nach anderen Quellen auch für Abendkurse) an der privaten Hochschule für Bankwesen und Management in Radom ein. Sie trampte weiter, oft mit ihrer Freundin aus Puławy. Agnieszkas Schwester Anna hat sie viele Male gewarnt, dass das Ergreifen von solchen "Mitfahrgelegenheiten" einfach ein viel zu hohes Risiko darstellte. Es kam vor, dass Agnieszka sehr spät und allein vom Unterricht zurückkam. Dann fuhr sie auch in den späten Abendstunden und Nachts per Anhalter nach Hause. Sie zeigte jedoch keine Angst und bestand darauf, dass Anna sich keine Sorgen machen müsse.
Trotz abgeschlossenes Studium, keine Anstellung
Das abgeschlossene Studium half Agnieszka Pyrgiel nicht, eine Anstellung zu finden. Glücklicherweise gelang es ihr bereits im zweiten Studienjahr, die Hilfe der Kommune in Anspruch zu nehmen. Aufgrund der Liste der Interventionsarbeiten wurde die 23-jährige zum Bezirksgericht in Zwoleń gebracht und übernahm im Februar 1998 die Stelle als stellvertretende Gerichtssekretärin. Bisher liegt das Amtsgerichtsgebäude genau gegenüber dem Block, in dem Agnieszka wohnte. Präsident Krzysztof Stępień sprach herzlich über die neue Mitarbeiterin. Die 23-jährige Agnieszka tat ihr Bestes und war sehr höflich. Dem Mann machte es nichts aus, dass sie etwas früher aufhörte und hin und wieder zu Vorlesungen oder Prüfungen ging. Die junge Frau fuhr trotzdem weiter als Anhalterin, dass sogar die Aufmerksamkeit ihrer Kollegen auf sich zog. Etwa zwei Wochen vor der Tragödie, im März 1998, hörte sie von einem Kollegen eine Warnung, dass sie bitte nicht per Anhalter fahren solle, da dies sehr gefährlich sei. Sie erzählte sogar ihrer Schwester Anna davon, jedoch änderte sie ihre Gewohnheiten trotzdem nicht. Im selben Monat überreichte Agnieszkas Freund ihr nach einem heftigen Streit anlässlich des jährlichen Frauentags (Feiertag in Polen) einen Blumenstrauß. Der Freund wollte nicht mehr, dass Agnieszka weiterhin Anhalterin fährt, da es zu gefährlich war, sich von fremden Männern nach Hause zu fahren und es zu der Zeit viele versuchte und begangene Verbrechen an Anhalterinnen gab.
| Ihr Arbeitsplatz im Bezirksgericht befand sich in ihrem Wohnort in Zwoleń. Sie musste nur eine sehr kurze Strecke zu Fuß laufen. Foto: Google |
| Das Bezirksgericht in Zwoleń. Foto: Google |
Agnieszka Pyrgiels letzte Prüfung
Die 23-jährige Agnieszka Pyrgiel hat gut gelernt, aber in der Wintersession war sie bei einer Prüfung durchgefallen. Für sie und zwei ihrer Kollegen wurde eine Überarbeitungsfrist auf Mittwoch, den 8. April 1998, 8.00 Uhr, kurz vor Ostern, festgelegt.
Die Studentin war sehr gestresst und hatte bedenken, ob sie die Nachprüfung schaffen würde. Sie wiederholte den Stoff immer im Morgengrauen. Sie hatte keinen Appetit, aber trotzdem aß sie ein halbes Brötchen und trank ihren Kaffee.
Das Verschwinden
Nach 7.00 Uhr auf dem Weg zur Arbeit checkte eine Freundin bei ihr ein. Nicht viel später, gegen 7.30 Uhr, ging Agnieszka Pyrgiel zur Prüfung. Sie kleidete sich bescheiden in schwarze Hosen und einen Rollkragenpullover, trug aber Ohrringe. Sie hatte eine Handtasche dabei, in der sich Dokumente befanden. Es war ihr Personalausweis, ihre Kartei und ihr Schulzeugnis in der Tasche. Außerdem nahm der Student etwa 60 PLN (Zloty), ihre Schlüssel, ihre Stifte und einen Spickzettel mit. Sie zog eine grüne Jacke an und ging höchstwahrscheinlich in Richtung der Haltebucht in der Nähe des Wohnblocks, wo Autofahrer, die nach Radom fuhren, regelmäßig anhielten. Sie sollte erst gegen 12.00 Uhr bei der Arbeit sein.
Agnieszka kam nicht zur Prüfung und Arbeit
Es war Mittag und die Agnieszka kam nicht wie vereinbart zur Arbeit in das Bezirksgericht in Zwoleń nicht, was für den Präsident Krzysztof Stępień natürlich nicht unbemerkt blieb. Gegen 18.00 Uhr begann sich ihre Schwester Anna Sorgen zu machen. Sie wusste, dass Agnieszka eigentlich schon längst zu Hause sein sollte. Sie fragte sich, wo sie sein könnte? Die Abwesenheit der jungen Frau dauerte länger, und so ging Anna nach 22.00 Uhr besorgt zu ihrer Nachbarin, die ebenfalls im Gericht in Zwoleń arbeitete. Dann erfuhr sie, dass Agnieszka an diesem Tag, ohne Vorankündigung, nicht zur Arbeit erschienen war. Die verängstigte Frau konnte keinen Augenblick schlafen. Am nächsten Tag beschloss sie, ihre Eltern über alles zu informieren.
Bei der Polizei als vermisst gemeldet
Es stellte sich heraus, dass Agnieszka Pyrgiel auch nicht im Haus ihrer Familie war. Besorgt ging ihr Vater zur Universität für Bankwesen und Management in Radom, wo ihm mitgeteilt wurde, dass nur zwei Freunde seiner Tochter zur Nachprüfung erschienen waren. Agnieszka hatte sich auch noch bei ihrer Freundin aus Puławy gemeldet. Seit dem Vormittag, als sie sich auf dem Weg zur Arbeit machte, hatte niemand Agnieszka gesehen. Die Familie beschloss, sie bei der Polizei als vermisst zu melden.
Handtasche von Agnieszka Pyrgiel gefunden
Am selben Tag, am Gründonnerstag gegen 17.30 Uhr, klopfte ein fremder Mann an Annas Wohnung. Er hielt einen Gegenstand in der Hand, der Anna erbleichen und aufschreien ließ. Der Unbekannte war einer der Reinigungskräfte des Parkplatzes in der Waldsiedlung Miodne bei Zwoleń. Bei der Arbeit war ihm eine Handtasche aufgefallen, die dort lag. Im Hauptfach der Tasche fand er Creme, Stift und Spickzettel für die Prüfung. In einer Reißverschlusstasche fand er das Schulzeugnis von Agnieszka Pyrgiel. Er dachte sich, dass sie die Eigentümerin, der Handtasche sein muss und beschloss, sie die Tasche bei ihr Zuhause vorbeizubringen. zu verlieren. Anna alarmierte sofort die Polizei.
Die 23-jährige Agnieszka Pyrgiel hat gut gelernt, aber in der Wintersession war sie bei einer Prüfung durchgefallen. Für sie und zwei ihrer Kollegen wurde eine Überarbeitungsfrist auf Mittwoch, den 8. April 1998, 8.00 Uhr, kurz vor Ostern, festgelegt.
Die Studentin war sehr gestresst und hatte bedenken, ob sie die Nachprüfung schaffen würde. Sie wiederholte den Stoff immer im Morgengrauen. Sie hatte keinen Appetit, aber trotzdem aß sie ein halbes Brötchen und trank ihren Kaffee.
Das Verschwinden
Nach 7.00 Uhr auf dem Weg zur Arbeit checkte eine Freundin bei ihr ein. Nicht viel später, gegen 7.30 Uhr, ging Agnieszka Pyrgiel zur Prüfung. Sie kleidete sich bescheiden in schwarze Hosen und einen Rollkragenpullover, trug aber Ohrringe. Sie hatte eine Handtasche dabei, in der sich Dokumente befanden. Es war ihr Personalausweis, ihre Kartei und ihr Schulzeugnis in der Tasche. Außerdem nahm der Student etwa 60 PLN (Zloty), ihre Schlüssel, ihre Stifte und einen Spickzettel mit. Sie zog eine grüne Jacke an und ging höchstwahrscheinlich in Richtung der Haltebucht in der Nähe des Wohnblocks, wo Autofahrer, die nach Radom fuhren, regelmäßig anhielten. Sie sollte erst gegen 12.00 Uhr bei der Arbeit sein.
Agnieszka kam nicht zur Prüfung und Arbeit
Es war Mittag und die Agnieszka kam nicht wie vereinbart zur Arbeit in das Bezirksgericht in Zwoleń nicht, was für den Präsident Krzysztof Stępień natürlich nicht unbemerkt blieb. Gegen 18.00 Uhr begann sich ihre Schwester Anna Sorgen zu machen. Sie wusste, dass Agnieszka eigentlich schon längst zu Hause sein sollte. Sie fragte sich, wo sie sein könnte? Die Abwesenheit der jungen Frau dauerte länger, und so ging Anna nach 22.00 Uhr besorgt zu ihrer Nachbarin, die ebenfalls im Gericht in Zwoleń arbeitete. Dann erfuhr sie, dass Agnieszka an diesem Tag, ohne Vorankündigung, nicht zur Arbeit erschienen war. Die verängstigte Frau konnte keinen Augenblick schlafen. Am nächsten Tag beschloss sie, ihre Eltern über alles zu informieren.
Bei der Polizei als vermisst gemeldet
Es stellte sich heraus, dass Agnieszka Pyrgiel auch nicht im Haus ihrer Familie war. Besorgt ging ihr Vater zur Universität für Bankwesen und Management in Radom, wo ihm mitgeteilt wurde, dass nur zwei Freunde seiner Tochter zur Nachprüfung erschienen waren. Agnieszka hatte sich auch noch bei ihrer Freundin aus Puławy gemeldet. Seit dem Vormittag, als sie sich auf dem Weg zur Arbeit machte, hatte niemand Agnieszka gesehen. Die Familie beschloss, sie bei der Polizei als vermisst zu melden.
Handtasche von Agnieszka Pyrgiel gefunden
Am selben Tag, am Gründonnerstag gegen 17.30 Uhr, klopfte ein fremder Mann an Annas Wohnung. Er hielt einen Gegenstand in der Hand, der Anna erbleichen und aufschreien ließ. Der Unbekannte war einer der Reinigungskräfte des Parkplatzes in der Waldsiedlung Miodne bei Zwoleń. Bei der Arbeit war ihm eine Handtasche aufgefallen, die dort lag. Im Hauptfach der Tasche fand er Creme, Stift und Spickzettel für die Prüfung. In einer Reißverschlusstasche fand er das Schulzeugnis von Agnieszka Pyrgiel. Er dachte sich, dass sie die Eigentümerin, der Handtasche sein muss und beschloss, sie die Tasche bei ihr Zuhause vorbeizubringen. zu verlieren. Anna alarmierte sofort die Polizei.
| Das Waldgebiet Miodne. In Polnisch: Osada leśna Miodne Foto: Google |
Die polizeiliche Suche
Die Beamten begannen sofort mit der Durchsuchung des Waldes in Miodne, und obwohl die Suchaktion bis spät in die Nacht dauerte, wurden weder Agnieszka noch weitere Gegenstände von ihr gefunden.
Erneute Suchaktion nach Agnieszka Pyrgiel
Am Karfreitag, dem 10. April 1998, machten sich fast hundert Polizisten, Feuerwehrleute und auf die Suche nach der vermissten Agnieszka Pyrgiel. Zusammen mit einer Gruppe Jugendlicher suchten Uniformierte in die Gegend um den Waldparkplatz und Zwoleń ab. Als sie in Podzagniku die Straße erreichten und auf die andere Seite zum Wäldchen gingen, machten sie eine schreckliche Entdeckung.
| Im Waldstück bei Podzagajnika machten die Jugendliche eine schreckliche Entdeckung. Foto: Google |
Die Entdeckung
Etwa einen halben Kilometer von der Straße entfernt lag eine junge Frau in unnatürlicher Haltung mit einem über den Kopf gezogenen Rollkragenpullover auf dem Rücken. Ihr linker Arm war unter ihren geraden Kopf gelegt, während die rechte Hand auf ihrer Brust lag. Die Beine waren gespreizt, aber der Mörder zog die Hose des Opfers nicht aus. Auch Schleifspuren und Reifenspuren waren zu erkennen. Mit ihrer grünen Jacke hatte der Mörder ihren Kopf bedeckt. Die Beamten waren sich sofort sicher, dass es sich bei der toten Frau, um die vermisste 23-jährige Agnieszka Pyrgiel handelte.
Etwa einen halben Kilometer von der Straße entfernt lag eine junge Frau in unnatürlicher Haltung mit einem über den Kopf gezogenen Rollkragenpullover auf dem Rücken. Ihr linker Arm war unter ihren geraden Kopf gelegt, während die rechte Hand auf ihrer Brust lag. Die Beine waren gespreizt, aber der Mörder zog die Hose des Opfers nicht aus. Auch Schleifspuren und Reifenspuren waren zu erkennen. Mit ihrer grünen Jacke hatte der Mörder ihren Kopf bedeckt. Die Beamten waren sich sofort sicher, dass es sich bei der toten Frau, um die vermisste 23-jährige Agnieszka Pyrgiel handelte.
Originalbild der Polizei In dieser Haltung wurde die Leicge von Agnieszka Pyrgiel entdeckt. Foto: Polizei/ Telewizyjne Biuro Śledcze |
| Originalbild der Polizei Die Leiche von Agnieszka Pyrgiel am Leichenfundort im Wald. Foto: Polizei/ Telewizyjne Biuro Śledcze |
| Originalbild der Polizei Anderer Blickwinkel auf die Leiche von Agnieszka Pyrgiel und den Fundort. Foto: Polizei/ Telewizyjne Biuro Śledcze |
| Originalbild der Polizei Der Leichenfundort. Foto: Polizei/ Telewizyjne Biuro Śledcze |
Die Obduktion
Bei der Obduktion wurden Verletzungen an den Händen von Agnieszka Pyrgiel festgestellt, die durch das Fesseln des Opfers entstanden sein müssen. Agnieszka Pyrgiels Hals wies Drosselspuren auf und auf dem Rücken waren zahlreiche Schürfwunden. Agnieszka Pyrgiel starb nicht am Morgen, als sie sich auf dem Weg zur Universität machte, sondern sie zwischen 20.00 Uhr am Mittwoch, dem 8. April 1998, und 6.00 Uhr am Donnerstag, dem 9. April 1998. Der Mörder muss Agnieszka Pyrgiel irgendwo festgehalten haben. Die Verletzungen in unterschiedlichen "Heilungsstadien" weisen darauf hin, dass sie über mehrere Stunden gequält worden ist. Man kann hierbei sogar von Folter sprechen. Der Mörder stach drei mal in die Brust von Agnieszka Pyrgiel. Es waren sehr tiefe Messerstiche, die sich in der Nähe des Herzens befanden. Jeder der drei Stiche war tödlich. Es wurde jedoch nicht festgestellt, ob der Mord in Podzagajnik stattfand oder ob die Leiche später dort abgelegt wurde. Wichtig ist, dass die Studentin aus Zwoleń nicht vergewaltigt wurde.
Bei der Obduktion wurden Verletzungen an den Händen von Agnieszka Pyrgiel festgestellt, die durch das Fesseln des Opfers entstanden sein müssen. Agnieszka Pyrgiels Hals wies Drosselspuren auf und auf dem Rücken waren zahlreiche Schürfwunden. Agnieszka Pyrgiel starb nicht am Morgen, als sie sich auf dem Weg zur Universität machte, sondern sie zwischen 20.00 Uhr am Mittwoch, dem 8. April 1998, und 6.00 Uhr am Donnerstag, dem 9. April 1998. Der Mörder muss Agnieszka Pyrgiel irgendwo festgehalten haben. Die Verletzungen in unterschiedlichen "Heilungsstadien" weisen darauf hin, dass sie über mehrere Stunden gequält worden ist. Man kann hierbei sogar von Folter sprechen. Der Mörder stach drei mal in die Brust von Agnieszka Pyrgiel. Es waren sehr tiefe Messerstiche, die sich in der Nähe des Herzens befanden. Jeder der drei Stiche war tödlich. Es wurde jedoch nicht festgestellt, ob der Mord in Podzagajnik stattfand oder ob die Leiche später dort abgelegt wurde. Wichtig ist, dass die Studentin aus Zwoleń nicht vergewaltigt wurde.
| Originalbild der Polizei Verletzungen am Rücken von Agnieszka Pyrgiel. Foto: Polizei/ Telewizyjne Biuro Śledcze |
Verschwundene Gegenstände
Die Ohrringe, die Agnieszka Pyrgiel am Tag ihres Verschwindens trug, nahm der Mörder nicht weg. Der Ausweis, die Kartei, ihr Geld, ihr Parfüm und ihre Schlüssel waren verschwunden. Der Täter nahm die Dinge an sich und sie wurden nie wieder gefunden.
Die Befragung von Agnieszkas Freund
Die erste Befragung wurde natürlich mit dem Freund von Agnieszka Pyrgiel durchgeführt. Es stellte sich heraus, dass er ein Alibi hatte.Am 6. April 1998 fuhr er zur Arbeit nach Warschau und kehrte erst am 9. April 1998 nach Radom zurück, nachdem Agnieszka schon verschwunden war.
Die Ermittlungen
Bis heute ist nicht bekannt, was Agnieszka Pyrgiel am Mittwoch, dem 8. April 1998, genau gemacht hat. Der genaue Tagesablauf lässt sich nicht rekonstruieren. Die junge Frau verließ ziemlich spät das Haus, nur eine halbe Stunde vor Beginn der Nachprüfung. Sie konnte nicht sicher sein, dass sie in so kurzer Zeit per Anhalter nach Radom kommen würde, daher gehen die Ermittler davon aus, dass sie einen Termin mit einem Fahrer im Vorfeld vereinbart haben könnte. Ein weiteres Rätsel ist das Thema des Verbrechens, der Ort, an dem die tödlichen Schläge und Messerstiche ausgeführt wurden, und der Grund, warum die Handtasche von von Agnieszka Pyrgiels viele Kilometer entfernt auf dem Parkplatz in Miodne zurückgelassen worden ist.
Die Beerdigung von Agnieszka Pyrgiels
Die Beisetzung des tragisch verstorbenen Mädchens fand am Dienstag nach Ostern statt. Agnieszka wurde von ihrem Freund betrauert, der eine überraschende Geste machte: Er öffnete den Sargdeckel, küsste die Kette, die er an Silvester von seiner Geliebten bekommen hatte, und warf sie hinein.
Die Beisetzung des tragisch verstorbenen Mädchens fand am Dienstag nach Ostern statt. Agnieszka wurde von ihrem Freund betrauert, der eine überraschende Geste machte: Er öffnete den Sargdeckel, küsste die Kette, die er an Silvester von seiner Geliebten bekommen hatte, und warf sie hinein.
| Das Grab von Agnieszka Pyrgiel. Foto: Google |
Die Theorien
1. Theorie "fremder Täter"
Wurde Agnieszka Pyrgiel von einem fremden Mann ermordet?
Ja, diese Theorie könnte möglich sein, aber ich persönlich schließe diese Möglichkeit aus.
Agnieszka Pyrgiel hatte an diesem Morgen die Nachprüfung, die sehr wichtig für sie war. Obwohl Agnieszka schon früh wach war und sich fertig machte, verließ sie die Wohnung viel zu spät, um auf eine zufällige Mitfahrgelegenheit zu warten. Dafür war die Nachprüfung viel zu wichtig. Im nächsten Abschnitt gehe ich noch näher darauf ein, warum ich diese Theorie als unwahrscheinlich halte.
2. Theorie "bekannter Täter"
Wurde Agnieszka Pyrgiel von einem Mann ermordet, den sie kannte?
Ja, das kann ich mir gut vorstellen.
Agnieszka Pyrgiel hat ihren Mörder gekannt, zumindest hat sie am Tag ihres Verschwindens, ihn nicht zum ersten mal gesehen. Ich denke, dass Agnieszka Pyrgiel sich bei ihren Mitfahrgelegenheiten, natürlich mit den Fahrern unterhalten hat. Wahrscheinlich hat Agnieszka mit dem Fahrer über ihre Nachprüfung gesprochen. Möglicherweise hat dieser Fahrer ihr angeboten, sie am Morgen zur Prüfung nach Radom zu bringen. Das würde auch dazu passen, das Agnieszka Pyrgiel ziemlich spät an diesem Tag das Haus verließ, denn wenn sie erst eine zufällige Mitfahrgelegenheit suchen musste, dann wäre nicht genug Zeit übrig geblieben, um rechtzeitig bei der Prüfung zu erscheinen. Deshalb gehe ich davon, dass Agnieszka an diesem Tag, schon eine Mitfahrgelegenheit hatte.
Es gibt sicherlich, den einen oder den anderen von Euch, die sich fragen, warum dieser Täter nicht gleich beim ersten aufeinandertreffen Agnieszka Pyrgiel tötete. Dafür habe ich eine Erklärung, der Täter hat sich auf diese Tat vorbereitet. Laut dem Obduktionsbericht wurde Agnieszka Pyrgiel nicht am Morgen des Verschwindens getötet, sondern sie wurde erst am späten Abend oder in den frühen Morgenstunden des nächsten Tags getötet. Das heißt, dass der Täter Agnieszka Pyrgiel irgendwo festgehalten und über mehrere Stunden gequält und verletzt hat, bis er sie dann tötete und im Wald ablegte. Und ich denke deshalb, dass der Täter die Tat geplant und gut vorbereitet hat. Möglicherweise hat der Täter sich einen Tag frei genommen, wenn er eine Arbeit hatte und er hat dafür gesorgt, dass er für diesen Zeitraum unbeobachtet und ungestört seine Fantasie in der Tat mit Agnieszka Pyrgiel ausleben konnte.
Richtig gekannt hat Agnieszka Pyrgiel den Täter eigentlich nicht, sie hat ihn höchstens ein paar mal vorher gesehen, als bei ihm mitfuhr. Sie hatte aber so viel vertrauen zu ihm, dass sie sich auf ihn verlassen hat, das er sie zur Prüfung bringt. Es gab eine Täter-Opfer-Beziehung im Vorfeld der Tat. Bei der Auffindung der Leiche in dem Waldstück ist mir noch etwas aufgefallen, was dafür spricht, dass es eine Täter-Opfer-Beziehung gab.
Der Täter hat den Kopf von Agnieszka Pyrgiel mit ihrer grünen Jacke bedeckt, dass spricht für eine Vorbeziehung zwischen Täter und Opfer.
Fazit:
Ich halte die zu zweite Theorie, für die plausibelste Möglichkeit. Das passt für mich alles zusammen und ich habe ein klares Bild vom Tatablauf vor Augen. Natürlich kann es sein, dass ich mich komplett getäuscht habe, aber anhand der vorliegenden Informationen kann ich nur zu dieser Auffassung kommen.
Ich denke, dass Agnieszka Pyrgiel hat den späteren Täter, einfach falsch eingeschätzt und ihm zu schnell vertraut.
Ich möchte erst einmal kurz erläutern, was es mit dem Archiwum X (Anm. Archiwum X = X-Archiv) auf sich hat. Es gibt in jedem Kreis in Polen ein polizeiliches X-Archiv. Das ist nicht nur eine sogenannte Sammelstelle für X-Akten (Anm. X-Akten bezeichnet man bei uns als Altfälle, Kaltfälle und COLD Cases), sondern dazu gehört auch immer eine eigene Ermittlungsgruppe oder Ermittlungseinheit, die sich gezielt und ausschließlich, um eine erneute Überprüfung und Untersuchung dieser X-Akten beschäftigt. Bei uns würde man diese Ermittlungsgruppe umgangssprachlich Cold-Case-Unit bezeichnen. Diese Einheit sucht sich in einem festgelegten Rhythmus eine Gruppe von X-Akten aus, die dann erneut untersucht werden. Ich hoffe ich habe es einigermaßen verständlich erklärt.
Im Jahr 2009, Elf Jahre nach dem Mord an Agnieszka Pyrgiels, kehrte der Fall von kurzzeitig in die Medien zurück. Die Beamten des X-Archivs versuchten, das Rätsel um den Tod der jungen Studentin aufzuklären. Im Oktober 2009 wurde eine weitere Suchaktion im Waldgebiet durchgeführt, wo die blutige Leiche von Agnieszka Pyrgiels gefunden wurde. Auch die Geldbörse des Opfers sollte erneut untersucht werden.
Aber keine dieser Ergebnisse wurden veröffentlicht. Es gab keine Verdächtige noch gab es einen Anklage.
Bis heute konnten die Ermittler den Mörder der 23-jährigen Agnieszka Pyrgiels ermittelten.
Die Nachwirkungen
Die Angehörigen von Agnieszka Pyrgiels wüschen sich eine Aufklärung und Gerechtigkeit für Agnieszka Pyrgiels.
Die aktuelle Einstufung des Falls
Der Fall wurde als Mordfall eingestuft, wobei ein sexuelles Motiv nicht ganz ausgeschlossen ist.
Der Fall ist ein Cold Case, aber die Ermittler hoffen auf neue Hinweise aus der Bevölkerung, die neue Ermittlungen anstoßen und helfen den Mörder zu identifizieren.
Fragen der Ermittler:
Die Angehörigen von Agnieszka Pyrgiels wüschen sich eine Aufklärung und Gerechtigkeit für Agnieszka Pyrgiels.
Die aktuelle Einstufung des Falls
Der Fall wurde als Mordfall eingestuft, wobei ein sexuelles Motiv nicht ganz ausgeschlossen ist.
Der Fall ist ein Cold Case, aber die Ermittler hoffen auf neue Hinweise aus der Bevölkerung, die neue Ermittlungen anstoßen und helfen den Mörder zu identifizieren.
Fragen der Ermittler:
Wer hat Agnieszka Pyrgiel am 8. April 1998 an Haltebucht in der Wojska Polskiego-Straße beobachtet, wie sie in ein Fahrzeug stieg? Wer kann mehr Angaben über das Fahrzeug und den Fahrer machen?
Wer weiß Agnieszka Pyrgiel am 8. April 1998 ab 7.00 Uhr morgens genau gemacht hat?
Wer hat Agnieszka Pyrgiel am 8. April 1998 gesehen oder gesprochen?
Wer weiß, wo der Täter Agnieszka Pyrgiel über Stunden festgehalten hat?
Wer hat am 8. April 1998 Agnieszka Pyrgiel in Begleitung eines Mannes gesehen?
Wer hat im Zeitraum vom 8. April oder 9. April 1998, ein verdächtiges Fahrzeug oder eine verdächtige Person in der Waldsiedlung Miodne bei Zwoleń wahrgenommen? Dort wurde die Handtasche von Agnieszka Pyrgiel gefunden.
Wer hat am 8. April 1998 oder 9. April 1988 eine verdächtige Person oder ein verdächtiges Fahrzeug in einem Waldstück in Podzagniku wahrgenommen?
Wer weiß, wo die verschwundenen Gegenstände von Agnieszka Pyrgiel abgeblieben sind?
Wer weiß, wer für die Tat verantwortlich gewesen sein könnte?
Wer kennt die genauen Umstände und Hintergründe des Mordes?
Wer hat am 8. oder 9. April 1998 andere verdächtige Beobachtungen gemacht, die mit dem Verschwinden von Agnieszka Pyrgiel oder dem Mord an ihr, in Zusammenhang stehen könnten?
Wer hat sonstige Informationen zu dem Fall?
Hinweise bitte an das
Bezirkspolizeipräsidium in Zwoleń
Batalionów Chłopskich 14
26-700 Zwoleń
26-700 Zwoleń
Dienst Tel. 47 702 72 00
Sekretariat Tel. 47 702 72 01
E-Mail: kppzwolen@ra.policja.gov.pl
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